Eigenblutbehandlung

Die Eigenbluttherapie ist ein uraltes Heilverfahren, deren Hauptindikation Krankheiten sind, für die heute in der konventionellen Medizin Antibiotika verwendet werden.

Seit der Entdeckung des Penicillins ist die Eigenblutbehandlung aus der schulmedizinischen Heilkunde weitgehend verdrängt. Zur Behandlung der jeweiligen Erkrankung stehen dem Therapeuten bei der Eigenblutmethode verschiedene Varianten zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist, dass der Therapeut dem Patienten mit einer Spritze einige Milliliter Blut aus der Armvene entnimmt und es dann in einen Muskel im Gesäß oder Oberarm wieder zurück spritzt. Dabei gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Bei der einfachsten Variante wird das Blut direkt, ohne zwischenzeitliche Behandlung, wieder eingespritzt. Bei komplexeren Variationen der Eigenbluttherapie liegen zwischen Entnahme und Injektion des Blutes unterschiedliche Behandlungsschritte.

So können dem Blut beispielsweise pflanzliche oder homöopathische Präparate zugesetzt werden oder man kann das Blut selbst nach homöopathischen Vorschriften verdünnen, bevor es zurück injiziert wird. Besonders bei Kindern wird eine Sonderform der Eigenbluttherapie angewendet, die so genannte Eigenblutnosode. Hier wird das Blut durch einen Stich in den Finger gewonnen und nach homöopathischer Aufbereitung über die Mundschleimhaut aufgenommen. Dadurch bleibt dem Kind das wiederholte Spritzen des Blutes erspart.

Die Eigenblutbehandlung ist eine "unspezifische Reiztherapie". Sie bewirkt eine Umstimmung des Körpers und weckt seine Selbstheilungskräfte. Das in die Muskeln injizierte Blut regt das Immunsystem an, verstärkt gegen körperfremde Eindringlinge wie Viren oder Bakterien vorzugehen und verbessert die Fließfähigkeit des Blutes.

www.naturheilpraxis-kraemer-eis.de

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